Was gelangt eigentlich aus dem Untergrund in die Raumluft?

Wenn Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Wände älterer Gebäude eindringt, bringt sie mehr als nur „Wasser“ mit sich. Sie transportiert Salze, Mineralien und biologische Partikel, die sich nach der Verdunstung sowohl an den Wänden als auch in der Atemluft ablagern können.

Nitrate, Sulfate und Chloride aus dem Boden reichern sich auf Oberflächen an, während die Feuchtigkeit das Wachstum von Schimmel und Bakterien begünstigt. Deren Sporen und winzige Fragmente können die Qualität der Innenraumluft beeinträchtigen.

Früher sorgte Zugluft in älteren Gebäuden für eine natürliche Verdünnung von Feuchtigkeit und Schadstoffen. Heute jedoch können sich diese Probleme – bedingt durch energetische Sanierungen und eine dichtere Bauweise – ohne angemessene Lüftung noch verstärken.

Deshalb ist es bei der Sanierung historischer oder älterer Gebäude entscheidend, Systeme einzusetzen, die vor Feuchtigkeit schützen und gleichzeitig den Charakter des Gebäudes bewahren.

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